Zahn-Extraktion mit dem Ögram-System
Zahn-Extraktion mit dem Ögram-System - eine schmerzarme Entfernung von Zähnen unter Schonung des Knochenlagers

Dieses System beruht auf den schlechten Selbsterfahrungen eines amerikanischen Wissenschaftlers. Er hat festgestellt, dass es in der Humanchirurgie nur 2000 Instrumente gibt. In der Zahnchirugie, die wesentlich kleiner ist, gibt es degegen über 8000 Instrumente und dabei hat jeder Zahnarzt seine Lieblingszangen und - hebel. Diese wurden von Gunnar Phillips analysiert und spezielle Zangen und Hebel mit einer größeren Oberfläche entwickelt.

Außerdem gibt es eine vollkommen neue Herangehensweise in der Technik des Zahnziehens. Nicht der Zahnarzt ist der Beste, der den Zahn am schnellsten herausbekommt, sondern der, bei dem es am wenigsten Probleme nach der Extraktion gibt.

Da Knochen und Zahn zu den härtesten Substanzen im Körper zählen, gibt keiner von beiden nach. Es muss also das Verbindungsglied zwischen beiden - der Zahnhalteapparat - überdehnt werden, damit soetwas wie ein Bluterguß entsteht und der Zahn aus seinem Knochenbett herausgedrückt wird. Dafür braucht man natürlich etwas mehr Zeit.

Ein weiterer Vorteil dieser schonenden Extraktionsmethode besteht darin, dass wenn das Knochenbett bei der Extraktion nicht abgerissen oder verletzt wird, die Wundheilung schneller und sicherer vonstatten geht und auch der Knochenrückgang in Grenzen bleibt.

Darüber freut sich der Zahnarzt, der als Letzter in dem zahnlosen Kiefer eine totale Prothese herstellen muss, mit der man auch Essen und Reden kann. Um diese Bedingungen erfüllen zu können, braucht man noch intakten und vor allem hohen Knochen, damit die Prothese hält und sich nicht verschiebt.

Kassenleistung: ja, mit Mehrkostenvereinbarung